Herzlich Willkommen

Herzlich willkommen auf unserer Website.

Wir möchten hiermit möglichst viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schnell und online erreichen, ohne sie mit Informationen zu belästigen, die sie nicht möchten. So haben sie die Möglichkeit jederzeit über Internet aktuelle Berichte, Links, Kultur-, Sport-  und Urlaubsangebote oder andere Vergünstigungen abzurufen.

Sie werden so auch über aktuelle Gesetzesänderungen oder Dienstanweisungen informiert, ohne einer Mailflut ausgesetzt zu sein.

Wir wünschen viel Spaß beim Durchsehen und bitten um Rückmeldungen, wenn z.B. Fehler erkannt werden oder wenn Wichtiges fehlen sollte!

Sabine Poppe

Harald Krammer

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Sichtweisen in der Krise

Die Psycholog*innen der Gemeinde Wien und speziell im KAV sind seit langem vom Gehalt her benachteiligt. Seit Jahren kämpfen sie für eine bessere Entlohnung, seit Mag.a Nina Atzmüller-Gaugg vom SMZ Süd ein Mandat im Dienststellenausschuss und ein Ersatzmandat im PGA hat, ist Sie auch eine der Sprecher*innen dieser Berufsgruppe. In dieser Funktion hat sie einen Brief an Susanne Jonak (Vorsitzende der HG 2 in der Younion) mit meiner und der Unterstützung ihrer Kolleg*innen verfasst, indem sie ersucht, die Verhandlungen betreffend Gehalt und Anerkennung ihrer Berufsgruppe wieder aufzunehmen. Die Antwort unserer Kollegin Susanne Jonak wurde auch an mich weitergeleitet.

Unabhängig von Hinweisen, was die HG 2 alles zu verhandeln hat und welche Erfolge sie verbuchen konnte zeigen drei Absätze eine, aus meiner Sicht, seltsame Zugangsweise zu PV- und Gewerkschaftsarbeit.

Im Vergleich dazu hat die Gruppierung Konsequente Interessensvertretung die Hauptgruppe II laufend mit finanziellen Verbesserungen beschäftigt. Es wurde eine Erhöhung der Zulagen, eine Erhöhung der Überstunden bei Teilzeitbeschäftigten mehr Geld für alles Mögliche und jetzt zu Gehaltsverhandlungen für die Gruppe der Psychologinnen gefordert.

Zu klären ist, dass wir keine Gehaltsverhandlungen gefordert haben, sondern die Wiederaufnahme der Verhandlungen für die Psychologinnen. Im Jahr 2018 bekamen die neuen Kolleginnen ca. € 2000,- mehr Grundgehalt, davon wurde am Jahresende mit Zustimmung der Gewerkschaft wieder ca. € 1000,- als „Korrektur“ zurückgenommen. Das durch eine Änderung der Einreihung, herausgenommen vom ärztlichen Schema, obwohl erst 2019 die Personalgruppenausschüsse der Ärztinnen und Psychologinnen zusammengelegt wurden – mit Zustimmung derselben Mitwirkenden. Und natürlich fordern wir von der KiV Verbesserungen für unsere Kolleginnen, ich bin jetzt schon 28 Jahre „im Geschäft“, und ich dachte immer, das wäre meine / unsere Aufgabe. Die Mehrheitsfraktion sollte froh sein, wenn sie Ziele aus den Augen verliert, dass sie in der KiV eine starke Opposition hat, die diese Forderungen stellt. Im Antwortbrief versichert uns Susanne Jonak danach auch ihre Hochachtung und Wertschätzung allen Berufsgruppen gegenüber, mit einem nachfolgenden „Aber“

Aber wo bleibt die Solidarität in Zeiten wo es 600000 Arbeitslose gibt und mehrere Hunderttausende Menschen in Kurzarbeit sind und auf ein Einkommen warten. Menschen die ihre Miete nicht zahlen können oder sich aus Sozialeinrichtungen Lebensmittel für ihre Kinder holen müssen. Im Vergleich dazu erhalten Gemeindebedienstete 14 Monatsgehälter und das gesichert!

Der ÖGB fordert einen „Corona-Tausender“, ist auch das verwerflich? Oder werden wir, die Gemeindebediensteten, diesen als Solidaritätsbeitrag wieder abliefern?

Wir SIND solidarisch, wir leben und arbeiten an der Basis, wir haben Freunde und Familienmitglieder aus der Privatwirtschaft, die ebenso betroffen sind – WIR sind nicht blind und unterstützen auch Menschen in unserer Umgebung. Fehlende Verbesserungen für unsere Kolleginnen sind kein Beitrag dazu, die wirtschaftliche Lage nach Corona in Österreich zu verbessern.

Wir wollen nicht (nur) beklatscht werden.

Ich habe schon erwähnt, dass ich bereits 28 Jahre Personalvertreterin und Gewerkschafterin bin, 12 Jahre davon als Vorsitzende des DSA Preyer Kinderspitals, und ich kann mit Stolz sagen, dass ich folgenden Satz aus dem Brief von Susanne Jonak (unabhängig von der Rechtschreibung) noch nie gesagt – ja nicht einmal gedacht habe:

Ich ersuche Sie daher dringend um Verständnis das für eine Gewerkschaftsbewegung jetzt andere Aufgaben im Vordergrund stehen.

Ich kann garantieren, dass die KollegInnen der KiV weiterhin zu ihren Werten stehen und sich für alle Berufsgruppen einsetzen und die Probleme jeder einzelnen Mitarbeiter*in ernst nehmen. Wir sind überzeugt, dass es möglich sein muss, unter vernünftigen Bedingungen und bei entsprechender Bezahlung sinnvoll arbeiten zu können – so einfach wäre es!

Silvia Tauchner

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Änderungen der Dienstfreistellungen nach Covid-19

Zurzeit gibt es KollegInnen, die im Haus wegen der Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe vom Dienst freigestellt sind.
Die Möglichkeit dieser Dienstfreistellung gibt es nur mehr bis 03.05.2020.

Zu der Risikogruppe zählen KollegInnen mit chronischen Erkrankungen, wie Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, chronische pulmonale Erkrankungen (Asthma bronchiale, COPD, chronische Bronchitis), Diabetes Mellitus, Erkrankungen des Immunsystems. Auch alle immunsupremmierten Personen gelten als besonders gefährdet.
Grundsätzlich sind auch alle schwangere Mitarbeiterinnen vom direkten PatientInnenkontakt abzuziehen.

Falls kein Einsatz in der Dienststelle bzw. im gesamten KAV möglich ist bzw. auch kein Arbeiten von zu Hause aus (Homeoffice) durchführbar ist, dann ist „Sonderurlaub – Vorerkrankung Coronavirus“ (= Dienstfreistellung) zu gewähren.

Bisher wurde aufgrund der Fürsorgepflicht im SMZ Süd gemeinsam mit der Arbeitsmedizin eine ärztliche Einschätzung getroffen und die Direktionen haben über die Freistellungen entschieden.

Ab 04.05.2020 gibt es neue Vorgaben!  

Die zuständigen behandelnden ÄrztInnen (HausärztInnen, FachärztInnen) beurteilen anhand einer Checkliste die Zugehörigkeit zu einer COVID-19-Risikogruppe.
Bei positiver Risikoanalyse wird ein COVID-19-Risiko-Attest ausgestellt.
Diese Atteste werden von den zuständigen ÄrztInnen ab 04.05.2020 ausgestellt und der Nachweis muss bis spätestens 15.05.2020 bei der Dienstgeberin vorgelegt werden.

Die Regelungen dieser Dienstfreistellungen gelten vorerst bis zum 31.05.2020.

Die Bediensteten können ab 04.05.2020 nur mehr dann freigestellt werden, wenn sie ein COVID-19-Risiko-Attest vorlegen können.
Die ÖGK (Österreichische Gesundheitskasse) verständigt ihre betroffenen Mitglieder schriftlich. Die Mitglieder der KFA (Krankenfürsorgeanstalt) werden nicht kontaktiert.

Es ist ratsam, dass alle MitarbeiterInnen, die glauben, zu dieser Risikogruppe zu gehören, von sich aus die behandelnden ÄrztInnen aufzusuchen.

Bis zur Vorlage des Attests ist von den betroffenen MitarbeiterInnen, die zur individuellen Risikoanalyse ihre zuständigen ÄrztInnen aufsuchen, Urlaub oder eine Form des Zeitausgleiches (NSchG, ZA, UZ, etc.) zu konsumieren.
Für diesen Fall reicht es aus, wenn Sie ihren Urlaub, Zeitausgleich etc. per E-Mail beantragen. Somit ist sichergestellt, dass sie nicht in der Dienststellen erscheinen müssen.
Wenn ein Attest vorliegt und auch die sonstigen Voraussetzungen für eine Dienstfreistellung vorliegen, erfolgt dann auch eine rückwirkende Umwandlung der Stunden ab dem 04.05.2020.

MitarbeiterInnen, die derzeit aufgrund der Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe vom Dienst freigestellt sind und nicht zur Covid-19-Risikogruppe zählen sind demnach als einsatzfähig eingestuft und müssen den Dienst antreten.

Als Angehörige von betroffenen Menschen, die zur Risikogruppe gehören, können sie mit der neuen Regelung nicht mehr freigestellt werden.
Empfehlungen für Angehörige, die das Infektionsrisiko zu Hause verringern helfen sollen, finden Sie aktuell auf der Seite des  Gesundheitsministerium   https://www.sozialministerium.at/Informationen-zum-Coronavirus/Coronavirus—Haeufig-gestellte-Fragen/FAQ–Risikogruppen.html  

Wichtige Dienstplanregelungen, die auch außerhalb der Pandemiezeit gelten, sollen hier noch einmal angeführt werden:

Im Zusammenhang mit Covid-19 darf ausdrücklich darauf hingewiesen werden, dass nachstehende Grundsätze zur Dienstplangestaltung weiterhin aufrecht und verbindlich einzuhalten sind:

  • Bereits geplante und genehmigte und damit verbindliche Dienstpläne dürfen nicht abgeändert werden und sind gesperrt.
  • Eine einvernehmliche Abänderung zwischen DienstnehmerIn und Dienstgeberin ist allerdings möglich.
  • Eine Konsumation von Urlaub, Zeitausgleich und sonstigem Zeitguthaben ist in beiderseitigem Einvernehmen möglich, kann jedoch nicht einseitig von der Dienstgeberin angeordnet werden.
  • Die jeweiligen Leitungen der Abteilungen, Institute und dergleichen sind für die Dienstplanung – inklusive Schlüssigkeit – verantwortlich.

Falls Sie dazu noch Fragen haben, kontaktieren Sie Ihre PersonalvertreterInnen, viele Antworten finden sie auch auf der Infoseite des KAV – https://info.wienkav.at

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Freistellungen aufgrund von Covid19

Die Regierung hat verkündet, dass alle „MitbürgerInnen“, die einer der genannten Risikogruppen angehören, vom Dienst freizustellen sind.

Alle, nur nicht wir? Nicht jene, die die Infrastruktur aufrechterhalten, also viele KollegInnen im öffentlichen Dienst und im Handel.

Auch heute gibt es (noch) keine einheitliche Regelung, auch nicht KAV – intern.

Es gibt Häuser, da werden KollegInnen mit Diabetes TypII freigestellt, und welche, die Typ I Diabetes haben und direkt am Krankenbett arbeiten, wo von Freistellung keine Rede ist.

In unsrem Haus, SMZ Süd, ist die derzeitige Regelung (7.4.2020) diese:

Die MitarbeiterInnen bringen ein ärztliches Attest, Befunde, Medikationen vom Hausarzt, bzw. Facharzt zur Betriebsärztin, Frau Dr. Kinschner. Diese stellt ihrerseits aus diesen Unterlagen und er Befragung der KollegInnen ein Attest aus, das besagt, dass diese MitarbeiterInnen zu einer der Risikogruppen gehören.

Diese Bescheinigung (ohne Diagnosen oder Therapien) erhalten die KollegInnen persönlich und es ist in ihrem Ermessen dies den Vorgesetzten weiterzuleiten.

Letztentscheidend über Freistellung oder nicht, ist die jeweilige DirektorIn der Kollegialen Führung.

Ziel ist es, dass künftig die Hausärzte die Empfehlung zur Freistellung abgeben – sie haben nicht nur Befunde und Diagnosen, sondern kennen den Medikamentenbedarf und haben auch einen Verlauf über das bisherige Krankheitsgeschehen.
Derzeit wird von der Gesundheitskasse Österreich (GKÖ) ein ExpertInnenteam zusammengestellt, das bezüglich Freistellungen, auch in den Bereichen die für die Infrastruktur wichtig sind, Vorgaben erarbeiten.

Wann hier Ergebnisse zu erwarten sind, ist noch offen, auch aus welchen Personen und Bereichen diese ExertInnengruppe zusammengesetzt wird ist nicht bekannt.
Leider habe ich oft bei der Bezeichnung „ExpertInnen“ meine Bedenken, ich wünsche mir hier ein Basisnahes Team, mit Kenntnissen über die Arbeit der Pflege am Bett genauso, wie Kenntnisse des Umganges der Exekutive im Einsatz.

Im Anhang noch die offizielle Stellungnahme der ÖGK.


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Freiwilligkeit im Arbeiten unter der Pandemie_Covid19

Derzeit bekomme ich viele Anfragen betreffend zwei Vorgehen im KAV – beides betrifft eine gewisse Freiwilligkeit.

Arbeiten trotz Heimquarantäne

KollegInnen, die über die MA15 aufgefordert werden, zwei Wochen in Heim-Quarantäne zu verbringen (weil sie z.B. ungeschützten Kontakt, über gewisse Zeitraum, mit Corona-positiven PatientInnen oder KollegInnen gehabt haben) können auf diese Heim-Quarantäne mit Unterschrift verzichten.

Auf dem Vordruck erklären sie „freiwillig“ auf die Heim-Quarantäne zu verzichten. Sollte es aus Ihrer Sicht nicht freiwillig sein, sondern fordern Sie die Vorgesetzten dazu auf, dies zu unterschreiben haben sie 2 Möglichkeiten:
      –    es nicht zu tun, denn ihre Unterschrift ist ein Einverständnis

  • es zu unterschreiben, aber das Wort „freiwillig“ aus dem Text durchzustreichen

Arbeiten über die 48 Stunden Durchschnittswochenarbeitszeit – Opt-Out

Optout (Arbeitsrecht) Optout (engl. für nicht mitmachen) ist ein Begriff aus dem Arbeitsrecht und beschreibt die Möglichkeit, dass Arbeitgeber und -nehmer individualvertraglich eine höhere Wochenarbeitszeit als die im Arbeitszeitgesetz (ArbZG) grundsätzlich vorgeschriebenen 48 Stunden vereinbaren.

Bei dem Vordruck erklärt man mit Unterschrift, dass man die eigene Wochenarbeitszeit im Durchschnitt von 17 oder 26 Wochen (ist anzukreuzen) von 48 Wochenstunden auf maximal 55 Wochenstunden erhöht.

Diese Unterschrift kann auch nachträglich erfolgen, wenn man aufgrund von vielen Überstunden über diese Grenze von 48 Wochenstunden im Durchschnitt kommen würde.

Es gilt aber zu bedenken, dass diese Zustimmung nur mit einer Vorlaufzeit von 8 Wochen zurückzuziehen ist.  Es ist verständlich, da ja die Dienstpläne davon abhängig sind.
Darum bitte im Vorfeld genau prüfen, ob diese Arbeitsleistung auch von einem selbst erbracht werden kann. Vor allem Kolleginnen und Kollegen, die sich in Teilzeit befinden (eventuell sogar Eltern Teilzeit) ist angeraten gut zu überlegen ob eine Wochenstunden Verpflichtung etwa von 60 Stunden über mehrere Wochen körperlich und psychisch erbracht werden kann.
Wenn es dazu noch Fragen gibt oder Probleme in den Bereichen, wenden Sie sich gerne an ihre Personalvertretung

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Urlaub in der Pandemie_Covid19

Oft wird jetzt gefragt, wie es denn mit dem geplanten Urlaub aussieht, im KAV und auch im SMZ Süd gibt es Bereiche, wo Urlaube gestrichen werden (müssen) und Bereiche, in den Urlaube, obwohl KollegInnen ihn derzeit lieber nicht konsumieren würden, eingehalten werden (müssen).

Das Gesetzt sieht auch außerhalb von Pandemie-Regelungen vor, dass die Dienstgeberin bei Bedarf auch nicht genehmigte Urlaube widerrufen kann, wenn nur dadurch der Betrieb aufrecht zu erhalten ist. Hier müssen aber Unkosten, die den MitarbeiterInnen dadurch entstehen (Stornokosten, auch für die Familie) rückerstattet werden. Ich habe in meiner langjährigen PV-Tätigkeit noch keinen Fall erlebt, wo dies auf Anweisung passiert ist.

Was aber nicht gesetzlich vorgesehen ist, dass ein/e MitarbeiterIn den geplanten Urlaub nicht antritt.
Natürlich gibt es Möglichkeiten, vor Dienstplanerstellung des jeweiligen Monats mit den direkten Vorgesetzten einen Rücktritt zu vereinbaren, wenn das von der Planung her und vom Team her möglich ist.

So ist es auch derzeit unter der Pandemie, wie es ein Mail des KAV auch darstellt, das auch die Gesamtsituation der Dienstpläne und des damit verbundenen Stundenabbaues beinhaltet:

Wenn es dazu noch Fragen gibt, wenden Sie sich bitte an Ihre Personalvertretung.

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Antrag der KiV betreffend Teilzeit

Es ist uns schon immer ein Dorn im.Auge gewesen, dass Mehrdienstleistungen von TeilzeitmitarbeiterInnen anders abgegolten werden. Aber gerade jetzt, wo jede Unterstützung gebraucht wird, soll es zumindest finanziell keine Unterschiede geben, daher haben wir heute untenstehenden Antrag per Mail an den Vorsitzenden im DSA, Günter Friedrich gestellt.

Natürlich werden wir uns auch danach einsetzen, dass dies keine „vorübergehende“ Lösung bleibt.

Wir halten sie auf dem laufenden.

Antrag der KiV/UG an den Dienststellenausschuss

Der DSA im SMZ Süd möge beschließen, folgenden Antrag an den Hauptgruppenausschuss der HG2 zu stellen:

Während dieser Krise im KAV (der Pandemie mit Covid19) müssen auch den TeilzeitmitarbeiterInnen im KAV aus allen Berufsgruppen ihre Mehrstunden vorübergehend zu 150% (Nacht- und Sonntagsdienste 200%) am Monatsende ausgeglichen werden.

Begründung:

es werden derzeit von allen MitarbeiterInnen Mehrdienstleistungen und Überstunden gefordert, gerade TeilzeitmitarbeiterInnen haben oft die Möglichkeit – von der Dienstplangestaltung her – solche Dienste zu übernehmen. Es wäre unfair, hier die Regelung beizubehalten, erst nach drei Monaten diese mit 125% abzugelten. Während dieser Pandemie haben wir gesehen, dass viele Gesetze erweitert oder verändert werden können – auch das wäre ein wichtiger Beitrag um unser Gesundheitssystem aufrechtzuerhalten und Fairness walten zu lassen.

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Geht gar nicht!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Es wird derzeit soviel betreffend „Corona“ geschrieben, dass ich mich zurückhalten wollte. Aber neuerliche Vorkommnisse machen es nötig, hier ein Statement abzugeben.

Es wird im KAV und auch bei uns im Haus gestohlen. Auch außerhalb einer Krise „verschwinden“ Sachen, die (wahrscheinlich) zu Geld gemacht werden. Das ist kein Kavaliersdelikt, ist auch kein Scherz, ist und bleibt Diebstahl, der zur Anzeige gebracht wird und auch berufliche Folgen hat.

ABER in Zeiten einer Pandemie, als MitarbeiterInnen des Systems (und somit als Betroffene) wichtige Materialen zum Schutz der KollegInnen oder PatientInnen zu stehlen ist ein hirnloser Übergriff der mit nichts vergleichbar ist.

Ich bin PersonalvertreterIn, und wer mich kennt, weiß, dass ich voll und ganz hinter meinen KollegInnen stehe. Ich kämpfe um Gerechtigkeit und fechte das auch lange durch. Mir ist auch immer wichtig, eine bisherige Loyalität der Betroffenen aufzuzeigen und faire Lösungen zu finden.

Jedoch hier gebe ich bekannt: sollte jemanden der Diebstahl von Schutzausrüstung nachgewiesen werden, werde ich persönlich statt einer Kündigung eine Entlassung fordern.

Wir befinden uns in einer Krise, wer das noch nicht weiß oder glaubt, möge sich die Berichte und Statistiken ansehen.

Es geht um Menschenleben und um die Gesundheit unserer PatientInnen und unserer KollegInnen.

Ich wünsche uns allen, dass wir gemeinsam diese Krise gut meistern und bin überzeugt davon, dass wir danach gestärkt und klüger sein werden.

Achtet auf Euch!

Silvia Tauchner

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Stolz auf uns

Wir dürfen auch einmal stolz auf uns sein, zurzeit werden wir, die Spitalsbediensteten, ohnehin von vielen Seiten und auch medial gelobt.

Zurecht!

Wir können auch selbst stolz auf uns sein. Wir zeigen eine Flexibilität im Umgang mit den hohen zusätzlichen Anforderungen und meistern jede Lage souverän. Es werden zusätzliche Dienste organisiert, bestehende Dienstpläne geändert und ausgeweitet, zusätzliche Schutzmaßnahmen selbst und mit Patientinnen durchgeführt.

Und viele von uns (fast alle) haben auch Familie daheim, die es ebenfalls zu betreuen und zu beschützen gilt.

Wir haben Kolleginnen aus dem benachbarten Ausland, die plötzlich vor verschlossenen Grenzen stehen und wir haben seit gestern ein KFJ, das einer Geisterstadt ähnelt.

Und trotzdem kann ich im Dienst und in der Garderobe in lachende Gesichter sehen, die gleich danach ernsthaft an die Arbeit gehen. Wir leisten derzeit in allen Bereichen besonderes, das wird auch von außen so gesehen. Die Angst davor ist groß, dass diese Strukturen zusammenbrechen könnten.

Ich hoffe sehr, dass von dieser Wertschätzung von unseren Vorgesetzten, den PolitikerInnen und von der Bevölkerung, die jetzt spürbar ist, für danach noch so viel übrig ist, dass sich der Respekt auch in Taten zeigt.

Es muss ein Ende finden – das Kämpfen um Umkleidezeiten, Nachtdienstgutstunden, Vordienstzeiten oder Optierung ins neue Gehaltsystem. Die Verantwortlichen müssen erkennen, dass sie hier ein Team haben (ein großes, denn immerhin arbeiten im KAV rund 28.000 Menschen), auf das sie sich absolut verlassen können – auch und besonders in Krisensituationen.

Besser wie jeder Streik zeigen wir jetzt in allen Häusern und über alle Berufsgruppen wie viel wir Wert sind!

Danke an meine hervorragenden Kolleginnen und Kollegen.
Silvia Tauchner

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KIV/UG – PFLEGE ist nicht gleich PFLEGE

Presseaussendung 27.02.2020
Die Konsequente Interessenvertretung solidarisiert sich mit Pflegepersonen im Privatbereich und unterstützt ihre Forderung nach Arbeitszeitverkürzung.

Wien (OTS) – „Die Angehörigen des Pflegeberufes im unteren Tätigkeitsfeld erfahren jede Minute seelische und körperliche Überlastung. Eine Arbeitszeitreduktion auf 35 Stunden pro Woche kann daher nur der erste Schritt in die richtige Richtung sein“, bestätigt Biju Onatt, Sprecher der KIV/UG – Konsequente Interessenvertretung der Unabhängigen GewerkschafterInnen in der Younion im Bereich Wiener Krankenanstaltenverbund KAV. Abhängig von dem Umfeld, in dem Pflege stattfindet, hat jede/r eine andere Vorstellung davon, wie sie aussehen soll. Die Gründe, warum heute immer weniger Menschen diesen Beruf wählen, sind allerdings oft dieselben. Schaffung von gesunden Arbeitsbedingungen ist Aufgabe der Politik „Jede Organisation in dieser Branche hat nicht erst einmal die unerträglichen Arbeitsbedingungen in der Pflege kritisiert. PolitikerInnen sind da nicht ausgenommen. Sobald sie aber in der Regierung und somit in der Verantwortung sind, wird die eigene Forderung nicht mehr umgesetzt“, kritisiert Onatt, der selbst diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger ist. „Es ist fünf vor Zwölf. Unsere KollegInnen, die sich bereits aus der Gesundheits- und Krankenpflege verabschiedet haben, sollen zurückgeholt werden. Mit einer besseren Entlohnung alleine ist es in der heutigen Zeit allerdings kaum mehr möglich, sie wieder in den ursprünglichen Beruf einzugliedern. Das wird nur noch in Verbindung mit einer Reduktion der Arbeitsbelastung funktionieren“, appelliert Onatt.

Zu geringes Mitspracherecht minimiert Zufriedenheit „Jeder und jede an der Basis weiß, wie anstrengend der ständige Zeitdruck ist. Wenn unser Pflegepersonal pro Pflegehandlung nur eine Minute mehr hätten, wäre die Arbeit erträglicher“, weiß Biju Onatt. Rückmeldungen der Betroffenen gelangen aber leider nicht bis in die oberste Führungsebene. Die jeweiligen Pflegeleitungen könnten dabei zu einer höheren Zufriedenheit beitragen. „Dazu muss vor allem die Umgangsart mit dem Basispersonal überdacht werden.

Bemerkungen wie „Deine Kinder interessieren uns nicht“, oder „Wenn es dir nicht passt, dann kannst du ja gehen – draußen warten Andere“ sind kontraproduktiv, kritisiert Onatt. Seelische Gesundheit ist die Voraussetzung! „Anders als in sonstigen Berufen ist die seelische Gesundheit das primäre Arbeitsmittel in der Pflege. Daher muss dieser Faktor sorgfältig gepflegt werden. Da spielen die Verantwortlichen in der Führung bzw. in der Politik eine wesentliche Rolle“, stellt Onatt fest.

Daher unterstützt die KIV/UG die Forderung nach Arbeitszeitverkürzung auf 35 Stunden pro Woche bei vollem Gehalt in sozialen Berufen mit KlientInnenkontakt und im Pflegebereich mit PatientInnenkontakt.

Rückfragen und Kontakt:
Biju Augustian Onatt
KIV – Konsequente Interessenvertretung
Tel: 4000 83867 Mobil: 0664 3948 519 E-mail: biju.onatt@kiv.at

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Umziehzeiten 2020

Da die Umziehzeiten scheinbar schwer zu berechnen, bzw. umzusetzen sind, hat die KiV im Dezember einen entsprechenden Antrag im Hauptausschuss (PV – Gremium, indem alle Häuser des KAV vertreten sind) eingebracht. Dieser Antrag wurde einstimmig angenommen und den Dienststellenausschüssen in den Häusern zugewiesen, da diese Vereinbarungen mit den örtlichen PersonalvertreterInnen abgeschlossen werden.

Antrag der KiV/UG an den Hauptausschuss der HG 2 für den 13.12.2019  
Die DienstgeberIn muss sich um die Einhaltung der Rahmenbedingungen und der gesetzlichen Vorgaben bezüglich Umziehzeiten kümmern. Es ist mit Ultimatum einzufordern, bis zu dem das Procedere der Abgeltung der Umziehzeiten von 1.1.2019 bis zur Anwendung in den einzelnen Bereichen (bis Mitte April 2019) monetär oder in Freizeit abzuschließen ist.   Dies gilt natürlich auch für die Zeit nach dem 15. April. Auch die Nachberechnung dieser Umziehzeiten ist noch ausständig. Es muss darauf geachtet werden, dass Arbeitszeiten, die über die Umziehzeit hinausgehen als Überstunden verrechnet werden. Es gibt im KAV nur wenige Bereiche, in denen die Umziehzeiten den Rahmenbedingungen entsprechend abgegolten werden. Weiters soll der in vielen Häusern vereinbarte Absatz „vor Ende der regulären Dienstzeit darf das Areal nicht verlassen werden“ zur Gänze gestrichen werden. Begründung: Unserer KollegInnen ziehen sich bereits in der private Zeit vor Dienstbeginn um. Dies ist auch am Ende der Dienstzeit einzuberechnen. Der oben genannte Nachsatz bringt mit sich, dass KollegInnen von Vorgesetzten unter Druck gesetzt werden und ihnen nachnachspioniert wird, wobei auch für viele Vorgesetzte die Grenze des Areals als in ihrem Ermessen liegend, gesehen wird. Zu berücksichtigen sind auch alle Zeiten von Kolleginnen, die während dem Jahr 2019 den Dienst verlassen haben (Austritt, Pensionierung, Versetzung, Karenz), diese KollegInnen müssen von der Dienstgeberin erfasst und verständigt werden.

Es ist nun Aufgabe der Dienststellenausschüsse hier nach zu korrigieren, bzw. auf Berechnung und Auszahlung zu drängen. Den MitarbeiterInnen empfehlen wir nach wie vor bei jedem Dienst die tatsächliche Beginn- und Schlusszeit (auch im privaten Kalender) zu vermerken um auch nachträglich die bereits erhaltenen und noch offenen Umziehzeiten nachweisen zu können. Wir halten Sie am Laufenden, wenn es dazu Fragen gibt, wenden Sie ich an Ihre Personalvertretung.

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