{"id":440,"date":"2017-09-24T04:41:47","date_gmt":"2017-09-24T02:41:47","guid":{"rendered":"http:\/\/brblog.gewerkschaften-online.at\/kivsmzsued\/?p=440"},"modified":"2017-10-18T09:58:11","modified_gmt":"2017-10-18T07:58:11","slug":"2018-neues-dienst-und-besoldungsrecht-fuer-neue-kolleginnen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/brblog.gewerkschaften-online.at\/kivsmzsued\/2017\/09\/24\/2018-neues-dienst-und-besoldungsrecht-fuer-neue-kolleginnen\/","title":{"rendered":"2018 das Dienst- und Besoldungsrecht f\u00fcr neue KollegInnen"},"content":{"rendered":"<p>Mit 1.1.2018 wird es f\u00fcr <strong>ALLE NEUEN KollegInnen <\/strong>(die mit 2018 ein Dienstverh\u00e4ltnis beginnen) ein neues Gehaltsschema und ein neues Dienstrecht geben.<br \/>\nHaben wir derzeit schon zwei Dienstrechte (Dienstordnung f\u00fcr die BeamtInnen und die Vertragsbedienstetenordnung f\u00fcr die nicht pragmatisierten KollegInnen) kommt mit 2018 noch eines dazu, n\u00e4mlich das Wiener Bedienstetengesetz (W-BedG).<\/p>\n<p>Das Gehaltsschema sollte frei von Nebengeb\u00fchren und Zulagen sein, bei der Einreihung in den \u201eJobfamilien\u201c und den \u201eGehaltsb\u00e4ndern\u201c wurden sehr wohl an den Arbeitspl\u00e4tzen die bisherigen Zulagen eingerechnet.<br \/>\n<!--more--><\/p>\n<p>Weiter bestehen bleiben die einzeln verrechneten Nebengeb\u00fchren wie Nachtdienste und Sonn- und Feiertagsstunden.<br \/>\nDie Einstiegsgeh\u00e4lter wurden angehoben, der Verlauf im Berufsleben ist jedoch ein \u201eflacherer\u201c als im jetzigen Gehaltsschema \u2013 daher kann man noch nicht sagen, ob es eine Verbesserung oder Verschlechterung bedeutet, jedenfalls sind Vor- oder Nachteile auch abh\u00e4ngig von der Verweildauer im System.<br \/>\nGibt es im derzeitigen Schema einen \u201eSprung\u201c alle zwei Jahre, wird dies im neuen System nur 3x zweij\u00e4hrig sein, dann 2 x dreij\u00e4hrig und danach nur mehr alle 5 Jahre \u2013 daher braucht es auch keine 22 Gehaltsstufen wie bisher, sondern nur mehr 12.<\/p>\n<p>Zum Geh\u00e4ltervergleich, z.B. in der Pflege:<br \/>\neine Pflegeperson an der Basis bekommt derzeit ein Gehalt in der Stufe 1 (II\/K4) von brutto \u20ac 1977,19 \u2013 im neuen Gehaltsschema (W2\/8) brutto \u20ac 2438,22 (wohlgemerkt ohne pauschalierten Zulagen, wie Erschwerniszulage, Feiertagspauschale, ev. Gefahrenzulage und das neue Leistungsentgelt)<br \/>\nJedoch am Ende der beruflichen Laufbahn gibt es im \u201ealten\u201c Schema (II\/K4) brutto \u20ac 3323,34 und im \u201eNeuen\u201c Schema (W2\/8) brutto \u20ac 3036,09 (noch immer ohne Zulagen).<\/p>\n<p>Das neue Dienstrecht hat noch mehr T\u00fccken, die eindeutig eine Verschlechterung darstellen, z.B.:<br \/>\nf\u00fcr Vordienstzeitenberechnung werden nur mehr drei Jahre (und die zur H\u00e4lfte) berechnet \u2013 keine vollen Anrechnungen mehr von Vordienstzeiten bei Bund-, Land- und Gemeinde.<br \/>\nDie Zusatzurlaube, die ab dem 57. und dem 60. Lebensjahr angerechnet wurden, fallen wieder weg. Die Zusatzurlaube ab dem 33. und 43 Lebensjahr sind nun zus\u00e4tzlich an eine Dienstzeit von 5, bzw. 10 Jahren gekoppelt.<br \/>\nAllein, dass es die M\u00f6glichkeit einer Gehaltsr\u00fcckreihung gibt veranlasst uns von der KiV gegen diesen (noch) Entwurf des neuen Dienst- und Besoldungsrechtes aufzustehen.<\/p>\n<p>Von Dienstgeberseite klingt das so: <em>Neue M\u00f6glichkeiten der Personalressourcensteuerung: Das neue Dienst- und Besoldungsrecht erm\u00f6glicht einen flexibleren Personaleinsatz und erh\u00f6ht die Durchl\u00e4ssigkeit beziehungsweise die interne Mobilit\u00e4t.<\/em><\/p>\n<p>Lesen sie <a href=\"http:\/\/brblog.gewerkschaften-online.at\/kivsmzsued\/wp-content\/uploads\/sites\/59\/2017\/09\/Gehaltsreform-2018.docx\">hier<\/a> die offizielle Entgegnung der Konsequenten Interessensvertretung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit 1.1.2018 wird es f\u00fcr ALLE NEUEN KollegInnen (die mit 2018 ein Dienstverh\u00e4ltnis beginnen) ein neues Gehaltsschema und ein neues Dienstrecht geben. 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