{"id":430,"date":"2017-09-12T16:51:26","date_gmt":"2017-09-12T14:51:26","guid":{"rendered":"http:\/\/brblog.gewerkschaften-online.at\/kivsmzsued\/?p=430"},"modified":"2017-09-12T16:57:09","modified_gmt":"2017-09-12T14:57:09","slug":"gehaltsreform-2018-die-gewerkschaft-macht-sich-sorgen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/brblog.gewerkschaften-online.at\/kivsmzsued\/2017\/09\/12\/gehaltsreform-2018-die-gewerkschaft-macht-sich-sorgen\/","title":{"rendered":"Gehaltsreform 2018 &#8211; &#8222;die Gewerkschaft macht sich Sorgen&#8220;"},"content":{"rendered":"<div class=\"wrapper wrapper--sticky-header-offset\">\n<header class=\"header-reworked header-reworked--sticky\">\n<div class=\"header-reworked__top\">\n<div class=\"header-reworked__nav-switcher\">\n<div class=\"header-reworked__flyoutmenu\">\n<nav class=\"navigation-flyoutmenu\">Ein\u00a0Kurierartikel von heute (12.9.2017 &#8211; siehe unten) besch\u00e4ftigt sich ebenfalls mit der neuen Gehaltsreform und dem neuen Dienstrecht, das auf die Bediensteten der Stadt Wien zukommt.<\/nav>\n<p><!--more--><\/p>\n<nav class=\"navigation-flyoutmenu\">Eigentlich nur f\u00fcr die &#8222;Neuen&#8220; &#8211; wenn dann welche kommen d\u00fcrfen (ab.1.4.2018), doch auch wir &#8222;alten&#8220; werden es zu sp\u00fcren bekommen, denn mit verz\u00f6gerten Nachbesetzungen (siehe Kuriertext) sollen bis 2022 sogar 450 Dienstposten eingespart werden &#8211; und das bedeutet bei nat\u00fcrlich gleichbleibender Arbeit &#8230;&#8230;.<\/nav>\n<nav class=\"navigation-flyoutmenu\">Seltsam nur, dass sich &#8222;die Gewerkschaft&#8220; Sorgen macht, war doch die Mehrheitsfraktion von Beginn an involviert und hat\u00a0an der Gehaltsreform mitgearbeitet!<\/p>\n<h4><\/h4>\n<h4 class=\"navigation-flyoutmenusub__item \"><em>Geplanter Aufnahmestopp nach Gehaltsreform sorgt f\u00fcr Unruhe<\/em><\/h4>\n<\/nav>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/header>\n<div class=\"maincontainer\">\n<article class=\"article main-article\">\n<div class=\"on-top type-image\">\n<h4 class=\"article-slider one-image figure\"><em>Mehrkosten m\u00fcssen kompensiert werden. Stadt verspricht L\u00f6sung bei H\u00e4rtef\u00e4llen.<\/em><\/h4>\n<\/div>\n<div class=\"misc single-author has-image\">\n<div class=\"clear\"><em>&#8222;Das ist die gr\u00f6\u00dfte personalpolitische Reform der Stadt in der Zweiten Republik&#8220;, verk\u00fcndete der zust\u00e4ndige Stadtrat J\u00fcrgen Czernohorszky (SP\u00d6) im Juli bei der Pr\u00e4sentation des neuen Gehaltsystems f\u00fcr die Mitarbeiter der Stadt Wien. Die Neuregelung sieht unter anderem h\u00f6here Einstiegsgeh\u00e4lter bei gleichzeitig flacheren Lohnkurven sowie einen Mindestlohn von 1670 Euro brutto vor.<\/em><\/div>\n<\/div>\n<section class=\"section body\"><em>Das Gesetz soll im Oktober beschlossen werden und Anfang 2018 in Kraft treten. Die Regelungen gelten dann f\u00fcr alle ab diesem Zeitpunkt neu angestellten Mitarbeiter.<\/em><em>Doch im Zuge der Begutachtung, die am 8. September endete, regte sich unter den 60.000 Mitarbeitern der Stadt zunehmend die Sorge, ob die Neuregelung nicht massive Verschlechterungen mit sich bringt. Werden doch in den Erl\u00e4uterungen des Entwurfs erhebliche Einschnitte beim Personal angek\u00fcndigt.<\/em><em>Der Hintergrund: Wenn wie bisher 3500 Neuaufnahmen pro Jahr erfolgen, kommen mit der Umstellung auf die Stadt in den ersten f\u00fcnf Jahren massive Mehrkosten zu. Laut Entwurf belaufen sie sich bis inklusive 2022 auf insgesamt 172,63 Millionen Euro. Zudem stellt die Umstellung das EDV-System vor Herausforderungen.<\/em><em>Um die Abwicklung reibungsfrei zu gestalten und die Einhaltung des Stabilit\u00e4tspakts zu gew\u00e4hrleisten, sind drei &#8222;Kompensierungsma\u00dfnahmen&#8220; beim Personal geplant. Zwischen Oktober 2017 und M\u00e4rz 2018 sind laut Papier keine Neuaufnahmen m\u00f6glich. Zwischen Juli 2018 und Dezember 2020 wird jeder zweite Dienstposten um sechs Monate verz\u00f6gert nachbesetzt. Im Jahr 2022 soll es schlie\u00dflich zu einer Reduktion der nachzubesetzenden Dienstposten um 450 Vollzeit\u00e4quivalente kommen. Das soll insgesamt rund 219,73 Millionen Euro einspielen \u2013 mehr als erforderlich w\u00e4re.<\/em><\/p>\n<p><em>Gewerkschafter f\u00fcrchten nun, dass es dadurch zu massiven Engp\u00e4ssen kommt: &#8222;Wir w\u00fcrden in gewissen Bereichen Probleme bekommen&#8220;, sagt etwa Harald Ulreich, Vorsitzender der Hauptgruppe III, die unter anderem f\u00fcr die Mitarbeiter der MA 48 (Abfallwirtschaft), der Wasserwerke oder der B\u00e4der zust\u00e4ndig ist. Offen sei etwa, ob man nun noch Saisonarbeiter aufnehmen k\u00f6nne. Zur Kl\u00e4rung soll es heute, Mittwoch, ein Gespr\u00e4ch mit der MA 2 (Personal) geben.<\/em><\/p>\n<p><em>&#8222;Die restriktiveren Nachbesetzungen werden wohl in etlichen Bereichen zu Arbeitsverdichtungen und mitunter zu gesundheitsgef\u00e4hrdenden Arbeitsbedingungen f\u00fchren&#8220;, warnt auch Kurt Oberm\u00fcllner, Landesvorsitzender der FCG in der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten. Im Schnitt w\u00fcrden durch die Ma\u00dfnahmen rund 600 Vollzeit\u00e4quivalente pro Jahr fehlen.<\/em><\/p>\n<p><em>F\u00fcr Unruhe sorgten die geplanten Ma\u00dfnahmen vor allem im Krankenanstaltenverbund (KAV), mit 30.000 Mitarbeitern das gr\u00f6\u00dfte st\u00e4dtische Unternehmen. Auf dem Gebiet der Patientenversorgung w\u00fcrden Personalk\u00fcrzungen besonders kritisch sein, lautete zuletzt die Bef\u00fcrchtung.<\/em><\/p>\n<h2 class=\"subheadline\"><em>Entsch\u00e4rfung n\u00f6tig<\/em><\/h2>\n<p><em>Seitens der Stadt Wien ist man um Beruhigung bem\u00fcht: &#8222;F\u00fcr die Unternehmen wie dem KAV oder den Kinderg\u00e4rten, die dringend Personal ben\u00f6tigen, etwa um die Arbeitszeit-Regelungen einhalten zu k\u00f6nnen, werden wir eine L\u00f6sung finden&#8220;, sagt ein Sprecher der Magistratsdirektion. So k\u00f6nne es auch im kommenden halben Jahr Neuaufnahmen geben, mit R\u00fccksprache und Abstimmung mit der Personaldirektion. Dies sei zuletzt den Unternehmen auch kommuniziert worden. Trotz dieser Entsch\u00e4rfung ist man \u00fcberzeugt, den Stabilit\u00e4tspakt einhalten zu k\u00f6nnen.<\/em><\/p>\n<p><em>Die Betroffenen hoffen, dass diese Zusage auch h\u00e4lt. &#8222;F\u00fcr \u00c4rzte in Ausbildung und Pflegepersonal soll jetzt kein Aufnahmestopp gelten&#8220;, sagt Karl Pogats, Personalvertreter in der Rudolfstiftung. &#8222;Uns ist wichtig, dass der Arbeitsdruck nicht noch h\u00f6her wird. Er ist jetzt schon ziemlich an der Grenze.&#8220;<\/em><\/p>\n<\/section>\n<div class=\"created-at\"><em><span class=\"source\"> (kurier) <\/span> Erstellt am <time datetime=\"2017-09-12T06:00:00+02:00\">12.09.2017, 06:00<\/time><\/em><\/div>\n<\/article>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein\u00a0Kurierartikel von heute (12.9.2017 &#8211; siehe unten) besch\u00e4ftigt sich ebenfalls mit der neuen Gehaltsreform und dem neuen Dienstrecht, das auf die Bediensteten der Stadt Wien zukommt.<\/p>\n","protected":false},"author":840,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"jetpack_post_was_ever_published":false,"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_publicize_message":"","jetpack_publicize_feature_enabled":true,"jetpack_social_post_already_shared":true,"jetpack_social_options":{"image_generator_settings":{"template":"highway","default_image_id":0,"font":"","enabled":false},"version":2}},"categories":[1,6],"tags":[],"class_list":["post-430","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","category-neuigkeiten"],"jetpack_publicize_connections":[],"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p8hpOw-6W","publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-04-23 17:58:19","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/brblog.gewerkschaften-online.at\/kivsmzsued\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/430","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/brblog.gewerkschaften-online.at\/kivsmzsued\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/brblog.gewerkschaften-online.at\/kivsmzsued\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/brblog.gewerkschaften-online.at\/kivsmzsued\/wp-json\/wp\/v2\/users\/840"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/brblog.gewerkschaften-online.at\/kivsmzsued\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=430"}],"version-history":[{"count":5,"href":"http:\/\/brblog.gewerkschaften-online.at\/kivsmzsued\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/430\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":435,"href":"http:\/\/brblog.gewerkschaften-online.at\/kivsmzsued\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/430\/revisions\/435"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/brblog.gewerkschaften-online.at\/kivsmzsued\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=430"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/brblog.gewerkschaften-online.at\/kivsmzsued\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=430"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/brblog.gewerkschaften-online.at\/kivsmzsued\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=430"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}