{"id":1269,"date":"2020-02-27T14:47:17","date_gmt":"2020-02-27T13:47:17","guid":{"rendered":"http:\/\/brblog.gewerkschaften-online.at\/kivsmzsued\/?p=1269"},"modified":"2020-02-27T14:47:17","modified_gmt":"2020-02-27T13:47:17","slug":"kivug-pflege-ist-nicht-gleich-pflege","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/brblog.gewerkschaften-online.at\/kivsmzsued\/2020\/02\/27\/kivug-pflege-ist-nicht-gleich-pflege\/","title":{"rendered":"KIV\/UG &#8211; PFLEGE ist nicht gleich PFLEGE"},"content":{"rendered":"\n<p>Presseaussendung 27.02.2020<br \/>Die\u00a0Konsequente Interessenvertretung solidarisiert sich mit Pflegepersonen im Privatbereich und unterst\u00fctzt ihre Forderung nach Arbeitszeitverk\u00fcrzung. <\/p>\n\n\n\n<p>Wien (OTS) \u2013 \u201eDie Angeh\u00f6rigen des Pflegeberufes im unteren T\u00e4tigkeitsfeld erfahren jede Minute seelische und k\u00f6rperliche \u00dcberlastung.  Eine Arbeitszeitreduktion auf 35 Stunden pro Woche kann daher nur der erste Schritt in die richtige Richtung sein\u201c, best\u00e4tigt Biju Onatt, Sprecher der KIV\/UG \u2013 Konsequente Interessenvertretung der Unabh\u00e4ngigen GewerkschafterInnen in der Younion im Bereich Wiener Krankenanstaltenverbund KAV.  Abh\u00e4ngig von dem Umfeld, in dem Pflege stattfindet, hat jede\/r eine andere Vorstellung davon, wie sie aussehen soll. Die Gr\u00fcnde, warum heute immer weniger Menschen diesen Beruf w\u00e4hlen, sind allerdings oft dieselben.  Schaffung von gesunden Arbeitsbedingungen ist Aufgabe der Politik  \u201eJede Organisation in dieser Branche hat nicht erst einmal die unertr\u00e4glichen Arbeitsbedingungen in der Pflege kritisiert. PolitikerInnen sind da nicht ausgenommen. Sobald sie aber  in der Regierung und  somit in der Verantwortung sind, wird die eigene Forderung nicht mehr umgesetzt\u201c, kritisiert Onatt, der selbst diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger ist. \u201eEs ist f\u00fcnf vor Zw\u00f6lf. Unsere KollegInnen, die sich bereits aus der Gesundheits- und Krankenpflege verabschiedet haben, sollen zur\u00fcckgeholt werden. Mit einer besseren Entlohnung alleine ist es in der heutigen Zeit allerdings kaum mehr m\u00f6glich, sie wieder in den urspr\u00fcnglichen Beruf einzugliedern. Das wird nur noch in Verbindung mit einer Reduktion der Arbeitsbelastung funktionieren\u201c,  appelliert Onatt. <\/p>\n\n\n\n<p>Zu geringes Mitspracherecht minimiert Zufriedenheit \u201eJeder und jede an der Basis wei\u00df, wie anstrengend der st\u00e4ndige Zeitdruck ist. Wenn unser Pflegepersonal pro Pflegehandlung nur eine Minute mehr h\u00e4tten, w\u00e4re die Arbeit ertr\u00e4glicher\u201c, wei\u00df Biju Onatt. R\u00fcckmeldungen der Betroffenen gelangen aber leider nicht bis in die oberste F\u00fchrungsebene. Die jeweiligen Pflegeleitungen k\u00f6nnten dabei zu einer h\u00f6heren Zufriedenheit beitragen. \u201eDazu muss vor allem die Umgangsart mit dem Basispersonal  \u00fcberdacht werden.  <\/p>\n\n\n\n<p>Bemerkungen wie \u201eDeine Kinder interessieren uns nicht\u201c, oder \u201eWenn es dir nicht passt, dann kannst du ja gehen \u2013 drau\u00dfen warten Andere\u201c sind kontraproduktiv, kritisiert Onatt. Seelische Gesundheit ist die Voraussetzung! \u201eAnders als in sonstigen Berufen ist die seelische Gesundheit das prim\u00e4re Arbeitsmittel in der Pflege. Daher muss dieser Faktor sorgf\u00e4ltig gepflegt werden. Da spielen die Verantwortlichen in der F\u00fchrung bzw. in der Politik eine wesentliche Rolle\u201c, stellt Onatt fest.  <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Daher unterst\u00fctzt die KIV\/UG die Forderung nach Arbeitszeitverk\u00fcrzung auf 35 Stunden pro Woche bei vollem Gehalt in sozialen Berufen mit KlientInnenkontakt und im Pflegebereich mit PatientInnenkontakt. <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>R\u00fcckfragen und Kontakt: <br \/>Biju Augustian Onatt <br \/>KIV \u2013 Konsequente Interessenvertretung <br \/>Tel: 4000 83867  Mobil: 0664 3948 519 E-mail: biju.onatt@kiv.at <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Presseaussendung 27.02.2020Die\u00a0Konsequente Interessenvertretung solidarisiert sich mit Pflegepersonen im Privatbereich und unterst\u00fctzt ihre Forderung nach Arbeitszeitverk\u00fcrzung. Wien (OTS) \u2013 \u201eDie Angeh\u00f6rigen des Pflegeberufes im unteren T\u00e4tigkeitsfeld erfahren jede Minute seelische und k\u00f6rperliche \u00dcberlastung. 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